Von dem Moment an, als ich bewusst denken konnte, fühlte ich mich halb! Schon als Kind!

Halb! Falsch! Suchte! Wusste aber nicht was!

Wenn ich mich verliebte, dann immer mit Haut und Haaren, mit allen Sinnen, um dann immer festzustellen, er liebt mich nicht so, im Gegenteil, er weiss gar nicht, wie sich dies anfühlt. Tief in mir wusste ich, da stimmt was nicht, Beziehung läuft anders… Nach einer gescheiterten Ehe und einer heimlichen, zerfleischenden, krank machenden Beziehung mit einem verheirateten Mann wollte ich nur noch eines : Mein Dual!

Ich fühlte, er ist hier auf der Erde! Er sucht mich auch! Er ist ganz nah! Ich fühlte ihn! Ich wurde fast verrückt vor Schmerzen!

Eines Tages sagte eine Freundin, mit der ich in einer Gruppe meditierte, du es kommt der ….. zu uns in die Gruppe. Ihm ist einmal die Woche Meditation in der anderen Gruppe zu wenig. Er möchte auch bei uns mitmachen. Schon beim Erwähnen seines Namens wurde mir komisch, ich beachtete es aber nicht weiter. In der Woche, als er das erste Mal dabei war, war ich krank. Eine aus der Gruppe beschrieb ihn mir genau und mein Herz klopfte laut, wieder schenkte ich dem ganzen keine Aufmerksamkeit.

Er betrat den Raum und mein ganzer Körper, alle meine Sinne erkannten ihn und fühlten: ER IST ES!!!!

Und gleichzeitig: Spinnst Du! Der ist doch gar nicht dein Typ!

Ich hatte mir doch beim Universum Aragon aus dem Film Herr der Ringe bestellt! Langes dunkles Haar… Er war grauhaarig, mit Opapulli im Öko- Look, klapperdürr. Ich sah neben ihm aus wie eine Wurst in der Pelle. Sofort verdrängte ich diesen Gedanken, dieses Gefühl. Meine Freundin meinte: Du der zieht auch her, in unseren Ort! Und siehe da, er zog fast vor meine Haustüre, obwohl unser Ort nicht so klein war. Bei jedem Treffen war dieses vertraute Gefühl da, ich verdrängte es fleissig.

Nach einer Weile meinte er: Du, ich würde euch gerne Mal zum Essen einladen, habt ihr Lust? Ich will euch was fragen…

Ich und die anderen waren sofort dabei.

Der Tag kam, ich ging in seine Wohnung, die erfüllt war von ihm, von seinem Geruch, seinem Sein, dass es mir fast den Atem nahm. Ich fühlte mich wie Zuhause, und ich verdrängte!

Er hatte die Idee, bei sich an jedem Samstag spirituelle Lebensberatung und Meditation zu halten und fragte, wer von uns Lust hätte dabei zu sein. Ich war natürlich dabei. Mit jedem Samstag wurde es schlimmer! Ich konnte es nicht verdrängen! Vorbei! Ich wusste, er ist es! Ich wusste, wie er küsst, wie es ist eine Beziehung mit ihm zu haben, ich wusste wie sich sein Körper anfühlt…. Es war nicht zum Aushalten. Er zog mich an wie ein Magnet!

Aber er merkte nichts!

Alle aus der Gruppe meinten: Du der …. behandelt dich ganz anders als uns, wie eine Königin. Ich bemerkte davon nichts. Irgendwann meinten dann einige: Ihr zwei kommt mal zusammen! Nur meine beste Freundin wusste wie es mir ging, aber alle fühlten es! Wir waren mit unserer Gruppe auf einem Vortrag und die Leiterin meinte: Schön, dass du da bist und noch deinen Mann mitgebracht hast! Er sass nicht mal neben mir! In unserer Gruppe sagten es dann manche laut, ihr steht sogar GLEICH da; ihr seht in der Küche aus (wir kochten zusammen) wie ein Paar… Er bekam dann immer Panik und wechselte die Stellung. Ich dachte immer: meine Güte erkenne mich doch!

Und ich glaube vom ersten Tag an, als ich seine Wohnung betreten habe, nahm ich ihn mit in meine geistige Beziehung zu ihm, die ich gelebt habe. Er war überall dabei, egal wo ich war. Nach jeder Medi schrieb ich ihm am nächsten Tag eine SMS wie es war, was ich erfahren habe… meistens gab er keine Antwort. Ich konnte fühlen, wie er darauf wartete. Auch wenn er nicht antwortete wusste ich, wie er sich freute, konnte es fühlen. Manchmal waren wir alleine beim Meditieren und redeten über alles, es knisterte, es war so vertraut, so warm, so ganz, und wir waren uns schon ganz nah. Aber immer kurz davor machte er die Bremse rein. Ich wusste, alles geschieht bei ihm nur im Unterbewusstsein, er lässt es nicht zu. Wir redeten auch über Beziehungen und er sagte: Du ich will nur mein Dual! Und ich weiss, sie ist da! Hier irgendwo! Ich habe mir beim Universum gewünscht: Sie soll bei mir läuten und sagen: ICH LIEBE DICH!

Ja du, dachte ich: Hier bin ich! Lasse das Erkennen doch zu!! Ich bin es!

Ich läute jede Woche!

Ich bin es!

Die Jahre gingen dahin, nach zwei Jahren sagte ich mir: So jetzt schmeiss ihn raus aus deinem Leben! Er erkennt dich in diesem Leben nicht! Pasta! Lass ihn in Liebe los!

Er ist dein Dual! Niemand kann dir diese Liebe nehmen! Es ist für immer! Liebe ihn. Bedingungslos! In diesem Leben ist er nur dein Freund. Du kannst nie da raus! Egal wie oft du noch inkarnierst, ihn triffst oder nicht… er ist dein Dual! Er ist du! Egal, ob du eine körperliche Beziehung oder eine geistige haben kannst, aus deinem Herzen, aus dir kann er nie gehen! Nur dein Gefühl kann er verlassen, deine Seele nie! Ich schaffte es bedingungslos zu lieben, ihn los zu lassen! Nahm ihn nicht mehr mit, er war alleine.

Als wir wieder Meditation hatten, erschraken alle! Er sah aus wie ein Verrückter, stellte die Haare hoch auf, hatte einen wilden irren Blick! Er meinte: mir geht’s furchtbar! Ich bin soooo alleine! Was ist nur mit mir los! Er starrte nur noch vor sich hin, merkte nicht mal, als wir gingen. Ab da ging es mir schlecht, ich fühlte seinen Schmerz, seine Angst… machte aber weiterhin zu, liess ihn nicht mehr geistig rein, liess keine Verbindung mehr zu, in der er sich die ganze Zeit gesonnt, wohlgefühlt hatte. Ich dachte : Ich liebe Dich BEDINGUNGSLOS! Du bist frei!

Er fing sich nach aussen wieder. Wir trafen uns jede Woche zweimal zum Meditieren, ich lebte nur für diese Tage, Stunden die Meditationen waren unvergleichlich tief, intensiv und wertvoll. Dies machte seine Nähe, ich war nicht mehr halb, ich war ganz, es war traumhaft.

Eines Tages fragte er mich unter den vielen Frauen, die er kannte, ob ich nicht mal ein Wanderwochenende mit Übernachtung mit ihm verbringen möchte. Ich schwebte im siebten Himmel und sagte : JA!

Am Abend vor der Wanderung trafen wir uns zur Meditation. Er erzählte, dass sich aus seiner anderen Meditationsgruppe fast alle Teilnehmerinnen in ihn verliebt hätten, die eine hatte ihm schon fast einen Heiratsantrag gemacht!

Er war total aufgebracht und wütend und angekotzt! Entsetzt! Angewidert!..

Er versteht dies nicht! Was wollten denn die überhaupt! Er dachte, die wollten Meditation machen, er hasse es, wenn Frauen sich anbiedern….

Ich wurde immer stiller und dachte:

Oh Gott, hoffentlich merkt er nie, dass ich ihn auch liebe!

Er denkt dann sicher, ich komme nur um ihn aufzureissen!

Dabei war mir auch die Meditation sehr wichtig, weil sie mich immer weiter brachte in meinem Denken und Tun. Die Meditationen mit ihm machten mich ganz! Liessen mich Erfahrungen machen und Dinge sehen, die mir allein immer verschlossen blieben. Erfahrungen, die man nur mit seinem Dual machen kann.

Bei uns in der Gruppe ist es doch auch nicht passiert, meinte er und dann fragt er nur mich :

Oder… .. warst du schon in mich verliebt!?

Mein Kopf hat nein gesagt, aber mein Mund sagte JA!!!!!

NEINNNN!!!! WAS HAST DU GETAN?? SCHRIE ALLES IN MIR!!!

Ich wurde flammend rot, wäre am liebsten vom Balkon gesprungen und wünschte mir, der Boden würde sich öffnen und mich verschlingen. Ich wünschte, es wäre ein Traum… aber neee, da sass ich im Fettnapf mit brennend rotem Gesicht, mein Herz klopfte zum Zerspringen, meine Ohren rauschten…

Und er schaute, als hätte ich ihm ins Gesicht geboxt!

WAS!?!? Fragte er, schaute dabei …an, nicht mich,

zuckte zurück sagte: Und ich hab es nicht gemerkt….

dann stammelte er was vom Wetter.

Ich konnte seine Gedanken hören: Ach nein! Die auch! Schrecklich!

In meiner Fantasie lief es immer ganz anders!

Da erkannte er mich, und wir sanken uns in die Arme!

Ich dachte an die TV Serie Ally MC Beal!

Wenn sie in einen Fettnapf getreten war, sah sie vor ihrem geistigen Auge alles in Cartoons.

So ging es mir!

Ich sah wie meine Augen immer grösser wurden und aus den Höhlen quollen, aus meinen Ohren strömte Rauch. Ich sprang vom Balkon und es blieb nur ein Fettfleck zurück.

Er übergab sich übers Balkongeländer, wurde grün im Gesicht, lief rot an, bekam keine Luft….

Am liebsten hätte ich jammernd die Wohnung verlassen und mich irgendwo verkrochen. Aber ich war leider nicht in einer TV Serie. Ich war wie gelähmt, konnte mich nicht bewegen, nicht atmen, nicht reden.

Ich war im richtigen Leben im hier und jetzt, ich sass da in seiner Wohnung, rot bis zu den Haarwurzeln und schämte mich zu Tode. Er sprach weiter als wäre nichts gesagt worden, und ich machte mit. Ich fühlte, wie alles in ihm auf Abwehr ging, wie seine Gedanken sich überschlugen. Da war kein Erkennen! Nichts! Wieso konnte mein Leben nicht mal sein wie ein Kitschroman, dachte ich,

Du hast einfach zu viele gelesen davon, das wahre Leben sieht anders aus! Hier gerade findet es statt. Mach weiter! Spiel die Rolle! Ich hab nichts gesagt, schöner Abend heute der Aufstrich ist echt lecker, laber, laber… rede irgendwas…na los! Und ich spielte die Rolle meines Lebens! Zum Glück bin ich die beste Schauspielerin aller unentdeckten Talente und spielte Oskarreif meine Rolle:

War was?

Hat einer was von Liebe gesagt?

Keine Ahnung was er noch gesagt hat, ich blendete ihn einfach aus, sah und hörte ihn nicht mehr, auch seine Gedanken liess ich nicht zu, sonst hätte ich nicht weiter machen können.

Ich spielte mich durch den Abend, ging nach Hause und spürte, wie er mit sich rang abzusagen, wie er Kämpfe mit sich focht, mein Kopf sagte: Er kommt nicht! Er meldet sich krank oder erfindet eine andere Ausrede…

Aber mein Gefühl tief in mir wusste: Er kommt!

Ich schlief die ganze Nacht nicht und wie im Film: “Täglich grüsst das Murmeltier” spielte sich die Szene tausende Male in meinem Kopf ab, immer wieder sagte ich JA!! Mit allen Folgen!

Es wurde Tag und er kam zur verabredeten Zeit. Wir spielten unser Spiel weiter! Ich hab nichts gehört, ich hab nichts gesagt, die Spannung knisterte im Auto. Wir wanderten, schauten uns an und jeder dachte: Sag was! Äussere Dich…So ging der Tag dahin und war trotz allem wunderschön. Seine Nähe den ganzen Tag, seine Augen, sein Geruch …

Ich fragte mich wie es wohl mit Übernachten aussehen würde? Vor meinem Geständnis wollten wir uns eigentlich unter Freunden ein Doppelzimmer teilen. Aber jetzt! Ich wagte nicht zu fragen und merkte, wie er sich mit diesem Thema beschäftigte. Er schrieb immer mal eine SMS und

am Nachmittag meinte er:

Wir können bei meinem Sohn in der Wohngemeinschaft am Boden auf Luftmatratzen übernachten! Hast du was dagegen? Erleichterung war zu fühlen, dass ihm die passende Lösung eingefallen war, wir wären nicht allein!

Ich stimmte natürlich zu! Obwohl ich mir die Nacht auch anders vorgestellt hatte!

Gesagt getan, wir zu der Wohnung hin, Türe auf und mich traf der Schlag! Da stand er in jung.

Mein Gott, den kennst du auch schrie es in mir, und Bilder aus früheren Leben überfluteten mich (dies ist aber eine andere Geschichte).

Der Sohn und seine Freundin dachten natürlich auch, dass wir ein Paar wären und richteten uns ein Liebesnestchen auf einem engen Sofa mit Schokolädchen auf dem Kissen her!

Oh … dachte ich! Und in meinem Kopf lief ein Film ab, wie er mich erkennt, wie er mich hält, wie er über mich herfällt, jetzt passiert es dachte ich!

Aber er:

SCHAUTE SICH PANISCH UM!

Ist dies ok für dich fragte er? Mit Hoffnung ich würde NEIN sagen in der Stimme,

aber diesen Gefallen tat ich ihm nicht!

Ich sagte betont, mit verschärfter Stimme: Für mich nicht!

Das wird schon noch redete ich mir ein.

Wir gingen mit den Wg -Leuten zum Essen, danach

meinte er:

Du kannst ja noch mit denen aufs Stadtfest, ich geh schon mal heim!

Hallo, dachte ich!

Nee sagte ich, ich geh mit dir heim, ich kenne die alle nicht und die könnten meine Kinder sein, ich nerv die doch nur. Er lächelte gequält und mir verging das Lachen.

Wortlos stapften wir neben einander her, die Zeit verging und wir kamen nicht an, wir waren plötzlich am Stadtende! Keiner wusste mehr, wo die Wohnung war, Stunden irrten wie schweigend umher, fanden endlich die Wohnung, da stand es:

Das Liebessofa! Mahnend stand es in der Küche und lachte mich aus!

Panisch meinte er, ich setz mich erst noch auf den Balkon zum Meditieren!

Ok! Dachte ich! Deutlicher geht’s nicht!

Sehe zu wie du diese Nacht rum bringst. Ich legte mich an den äusseren Rand, als er kam presste er sich an die Wand. Jedes Mal, wenn ich auch nur mit der Wimper klimperte, zuckte er ängstlich zusammen, rannte wieder auf den Balkon. Meine Träume von Zärtlichkeiten, von Erkennen am Kuschelsofa zerplatzten wie Seifenblasen.

Ein grösseres Brett kann man nicht bekommen. Mein Gott! Der ekelt sich ja von dir, waren meine Gedanken! Die Nacht war die Längste meines Lebens! Sie wollte nicht enden.

Wir standen auf, und er war aggressiv. Er sagte zu mir:

Ich habe heut Nacht mit dir geistig gearbeitet, du hattest einen Stahlmantel an, es war so anstrengend ihn dir zu entfernen!

Ich fauchte zurück, dass ja wohl er den Mantel anhatte. Wir gingen schweigend zum Brötchen holen, redeten nicht mehr viel.

Der Sohn meinte beim Frühstücken Augen zwinkernd: na Papa, wie war die Nacht? Er meinte, ich habe die meiste Zeit am Balkon meditiert. OH! Papa! Echt, meinte er! Ich lächelte und schrie innerlich!

Wir sind weiter gewandert. Jeder hat gehofft, der andere sagt was! Aber keiner sagte was! Die Luft knisterte! Nichts geschah! Der Tag ging zu Ende, er setzte mich ab! Und ich fühlte mich schrecklich! Und er sich auch, ich fühlte es! Aber wie immer keine Nachricht von ihm! Ich schrieb ihm natürlich, dass es schön mit ihm war, weil trotz allem war es schön, ich war mit ihm zusammen – egal wie.. Er antwortete, er sei total verwirrt, noch nie habe ihm es so gut gefallen Tage mit einer Frau zu verbringen, mehr könne er nicht sagen. Einen Tag später eine SMS, kannst du noch mal zu mir kommen? Ich will reden. Ich nichts wie hin! Tür auf und da stand er, kalt gefasst wie ein Eisblock steif… ich sofort auf Rückzug, wir redeten über jeden Sch… aber nicht über die Sache! Die Tage vergingen, der Medi-Freitag Tag kam! Wir konnten uns nicht anschauen! Die Luft knisterte! Eine aus der Gruppe meinte: Also hier ist eine Spannung! Da kann ich nicht meditieren!

Da schrie er mich an! Ja was erwartest du jetzt von mir?!

Nichts, schluchzte ich Tränen überströmt!

Nichts! Ich rannte aus der Wohnung, ich fühlte mich, als ob ich sterbe! Dachte jetzt ist alles aus! Jetzt ist er nicht mal dein Freund! Alles verloren, ich wollte sterben, gleich hier auf der Strasse. Es regnete in Strömen, die Tropfen vermischten sich mit meinen Tränen, mir war eiskalt, mein Herz gefror, plötzlich eine Hand auf meiner Schulter, ich drehte mich um da stand er! Barfuss im Regen! Er meinte, komm lass uns reden! Seit dieser Stunde sind wir zusammen! 7 Jahre! Davon 5 Jahre verheiratet. 2 Jahre habe ich gewartet, bis er mich erkannte!

ER ERKANNTE MICH als die Türe ins Schloss fiel! Da wusste er, sie ist es!

Ab da war es ihm bewusst! Aber ab diesem Zeitpunkt, wo ich ihn BEDINGUNGSLOS geliebt habe, fing sein Erkennen schon an! Es war der Schlüssel zum Erkennen!

BEDINGUNGSLOSE LIEBE!

Wenn man sie leben fühlen kann ist es egal, ob man zusammen kommt, weil man sich ja liebt! Für immer!

Unsere Beziehung ist nicht immer einfach sich oft gespiegelt zu sehen,

oder wenn einer die Seiten zeigt, die man selbst nicht zulässt,

immer die Schmerzen des anderen fühlt,

immer Angst hat körperlich zu verlieren,

wie schon so oft in früheren Leben, dieser Schmerz, der so unbeschreiblich ist, der einen halbiert, in zwei Teile reisst, Wunden hinterlässt, die nie heilen.. der gespeichert ist in allen Zellen, der Seele. Dieser Schmerz, der diese Angst auslöst, diese Blockade, diesen Schutz, diesen Gedanken hervorholt aus dem UNTERBEWUSSTSEIN. Nein! Stop! Nicht mehr mit ihm; mit ihr! Das endet in Schmerz. Dieser Schmerz und seine Schutzmechanismen, die verhindern zusammen zu kommen. Dieser Schmerz der einem Spiele spielen lässt, diese dualen Spiele, die verhindern zu erkennen! Dieser Schmerz, der wieder hoch kommt, wenn man zusammen ist und streitet und sei es nur eine Kleinigkeit, ist es nicht auszuhalten, wenn der eine zu spät nach Hause kommt, wenn einer krank ist, der Schmerz ist unbeschreiblich….

Aber es hilft immer der Gedanke: Wir können uns nur körperlich verlieren!

Unsere Liebe ist unendlich!

Es ist WUNDERSCHÖN!

Man ist angekommen!

Fühlt sich ganz!

Ist erfüllt von Liebe und Glück,

ein Gefühl der Freiheit und der gleichzeitigen Verschmelzung!

Man passt zusammen wie ein Puzzleteil, die Haut fühlt sich gleich an, man kann seine Haut nicht von der des anderen unterscheiden, verschmilzt, saugt sich an, man wird zu einem Körper. Man ist sich genug, braucht niemanden mehr, liebt sich jeden Tag wie schon Jahrtausende.

Uns wurde schon oft gesagt wir wären ein besonderes Paar, Menschen lachen uns an!

Danke! Sagen wir jeden Tag!

Dass wir dieses Glück leben dürfen!!!

elfi-und-richard
Elfi und Richard Lutz